Elementarschäden wie Hochwasser, Überschwemmung, Schneedruck oder Erdrutsch sind in der Eigenheimversicherung meist ein eigener Baustein. Ob und zu welchen Konditionen sie versicherbar sind, hängt von der Risikozone ab. In gefährdeten Lagen sind Selbstbehalte, Summenbegrenzungen oder Ausschlüsse üblich.
Elementarschäden – Hochwasser, Überschwemmung, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch, Vermurung – sind in der Eigenheimversicherung meist ein eigener Baustein und nicht automatisch mitversichert. Ob und wie sie versicherbar sind, hängt stark von der Risikozone des Objekts ab.
Welche Naturgefahren gemeint sind
- Hochwasser und Überschwemmung nach Starkregen oder über die Ufer tretende Gewässer.
- Schneedruck und Lawinen – in Österreich ein reales Risiko in vielen Regionen.
- Erdrutsch, Vermurung, Steinschlag.
- Rückstau aus der Kanalisation – oft ein gesonderter Zusatzbaustein.
Risikozonen und ihre Folgen
| Zone | Versicherbarkeit | Typische Konditionen |
|---|---|---|
| Geringes Risiko | meist voll versicherbar | oft ohne Zuschlag |
| Mittleres Risiko | versicherbar | Selbstbehalt / Summenlimit |
| Hohes Risiko | eingeschränkt | Zuschlag, Limit oder Ausschluss |
Worauf Sie achten sollten
- Zone prüfen: Die Gefährdung lässt sich über öffentliche Naturgefahren-Informationen einschätzen.
- Deckungshöhe: Entschädigungsgrenzen für Elementarschäden können deutlich unter der Gebäudesumme liegen.
- Selbstbehalt: Bei Elementar oft prozentual – Höhe im Angebot kontrollieren.
- Rückstau separat: Kanalrückstau ist häufig nicht in der Grunddeckung enthalten.
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